Im Zeitalter der Digitalisierung sind Softwarehersteller wichtige Treiber von Innovation und Wachstum. Ihr Unternehmenswert basiert maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit, Qualität und Skalierbarkeit der selbst entwickelten Software.
Bei Transaktionen von Softwareherstellern steht deshalb neben dem Geschäftsmodell vor allem die Substanz und Zukunftsfähigkeit des digitalen Produktportfolios im Fokus. Fehler in der IT-Architektur, im Code oder in den Entwicklungsprozessen können zu erheblichen operativen und finanziellen Risiken führen. Diese Risiken beeinflussen die Bewertung und den Erfolg der Transaktion direkt.
Deal Teams wollen unter anderem wissen: Wie technologisch stabil und resilient ist die Software? Wie sorgfältig und effizient sind die Entwicklungsprozesse ausgestaltet? Wie kompetent ist das Entwicklungsteam? Eine Software Due Diligence liefert die Antworten auf diese Fragen.
Sie ist jedoch nicht nur bei Transaktionen klassischer Softwarehersteller relevant. Auch für Unternehmen, deren Geschäftsmodell stark von individueller Software abhängig ist, ist eine Software Due Diligence entscheidend für die Einschätzung der Wettbewerbsfähigkeit und des Unternehmenswerts.
Warum ist die Software Due Diligence für Deal Teams unverzichtbar?
Risikoidentifizierung
Identifikation technischer Risiken, z. B. Schwachstellen im Code, Cloud-Readiness oder Know-how-Verlust durch Entwicklerfluktuation
Wertschöpfungspotenziale
Aufdeckung von Innovationschancen, etwa durch Einsatz moderner Entwicklungs- und Automatisierungsmethoden oder KI-Technologien, die Wettbewerbsvorteile ermöglichen
Reduzierung von Post-Merger-Integrationskosten
Unterstützung der Post-Merger-Integration durch frühzeitige Indikation der Kompatibilität der Software-Produktlösung und zugrundeliegenden Entwicklungs-, Test-, Betriebs- und Wartungsprozesse
Vorteil bei Verhandlungen
Stärkung der Verhandlungsposition von Deal-Teams durch datenbasierte Argumente für Preis- und Vertragsverhandlungen



